Deutsche Literaturgesellschaft setzt sich für den Erhalt von Schriftsteller-Gräbern ein

Zur Erinnerung an

Adolf Glassbrenner (1810-1876)

SCHRIFTSTELLER UND ERFINDER DES BERLINER WITZES

Erinnern – Erhalten – Bleiben
Restaurierung ermöglicht durch die Deutsche Literaturgesellschaft
zur Erinnerung an bedeutende Schriftsteller und ihre Werke

 

Humoristischer und satirischer Schriftsteller, geb. 27. März 1810 zu Berlin, widmete sich dem Kaufmannsstand, beschäftigte sich aber daneben mit litterarischen Arbeiten, die bald ihren Weg in Berliner Journale fanden. Schon 1831 redigierte er eine Zeitschrift: „Don Quijote“, die sehr geschätzt war, aber wegen ihres Freimuts bereits 1833 unterdrückt wurde. Nun veröffentlichte G. unter dem Namen Adolf Brennglas eine Reihe kleiner Schriften unter dem Titel.

Aus: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 7, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1892, S. 408.

Die Grabmalrestaurierung wurde durch die Übernahme der Kosten durch die Deutsche Literaturgesellschaft ermöglicht. Die Erhaltungsmaßnahmen wurden unter Aufsicht der »Stiftung Historische Friedhöfe« durchgeführt.

  • Deutsche Literaturgesellschaft erhält Schriftsteller-Gräber

  • Die Grabstätte, ein Ehrengrab der Stadt Berlin, befindet sich auf dem Friedhof III der Jerusalems- und Neuen Kirche am Mehringdamm im Ortsteil Kreuzberg in der Abteilung 1/2 G3.