Über alte Hasen und neue Autoren

Schon seit jeher hatte jede Verlegerpersönlichkeit den Anspruch, neben seinen »Zugpferden«, den berühmten Autoren, auch (noch) unbekannte Schriftsteller zu fördern. Nur so konnten diese eine Chance erhalten, auf dem Markt wahrgenommen zu werden – und nur so entstanden auch die nächsten »Großen« von morgen.

Während heute die meisten Verlage nur noch auf Bestsellerjagd sind und fast ängstlich dem Mainstream folgen, halten wir an dieser alten verlegerischen Tradition fest. Schon in der Satzung der Deutschen Literatur- und Verlagsgesellschaft ist die Zielrichtung klar vorgegeben… »




  • Ansprechpartner und Team der Deutschen Literaturgesellschaft, Berlin

    Renommee

    Wer auf dem Markt bestehen will, muss gut sein. Und was Verspre- chungen taugen, sieht man an den Resultaten.…»

  • Verlagsprogramm.html der Deutschen Literaturgesellschaft, Buchempfehlungen und Verlagsverzeichnis

    Bücher

    Ein Blick in die Highlights unseres aktuellen Programms - von Lale Andersen über Pauline bis zur Biographie des ›Dr. Lüge‹…»

  • Autor werden, Manuskript einsenden, zur Veröffentlichung bewerben

    Autor werden

    Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen Autoren und guten ausgewählten Büchern eine Chance zu geben…»

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»Homosexueller Pastor« schreibt Biografie - Vorwort von Margot Käßmann

Vor dreißig Jahren sorgte Pastor Hans-Jürgen Meyer für Schlagzeilen: Anfang der achtziger Jahre war der Hannoveraner vom Dienst in der evangelischen Kirche suspendiert worden, nachdem er sich öffentlich als schwul geoutet hatte. Es folgte eine jahrelange Grundsatzdiskussion um das Thema und die Frage der Anerkennung.

»Homosexueller Pastor« schreibt Biografie - Vorwort von Margot Käßmann

Das versöhnliche Ende ist schließlich die Rehabilitation im Jahr 2000 durch die damalige Landesbischöfin Margot Käßmann, die sich für Hans-Jürgen Meyer einsetzte. »Für mich ist das eine wertvolle Geschichte, die nicht verloren gehen darf, eine Mutmachgeschichte«, sagt Meyer selbst über sein Buch.

Mit Briefen und Stellungnahmen von Helmut Gollwitzer, Luise Rinser, Dorothee Sölle, Hans-Georg Wiedemann, Helmut Kentler, Gerhard Schröder, Uta Ranke-Heinemann, Maria Sabine Augstein und anderen.

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Vielbeachtete Buchpräsentation

Schauspieler August Schmölzer liest aus den Lebenserinnerung von Arnold Schück

August Schmölzer, der bekannte steirische Schauspieler, liest
aus den Lebenserinnerungen eines deutschen Prager Juden
„Ein Mosaiksteinchen des Hintergrundes“

Am 22. Juli hat der bekannte steirische Schauspieler August Schmölzer in der Grazer Synagoge aus den Lebenserinnerungen von Arnold Schück gelesen. Das Buch »Ein Mosaiksteinchen des Hintergrundes« des deutschen Prager Juden Arnold Schück ist von Heidemarie Neuhold in der Deutschen Literaturgesellschaft herausgegeben worden.

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Erlebnisse & Leben eines Botschafters der Bundesrepublik Deutschland a.D.

»Zwischen Okzident und Orient: Aus dem Leben eines Botschafters«

Wenn ein Botschafter a.D., der in seinem Leben die bedeutendsten Persönlichkeiten kennenlernen durfte, ins Erzählen kommt, dann ist Spannung und Kurzweiligkeit garantiert… Karl Heinz Kunzmann vertrat die Bundesrepublik an der Seite von Bundespräsident Richard von Weizsäcker, begleitete Außenminister Klaus Kinkel, traf Papst Johannes Paul II., vehandelte mit Palästinenserführer Jassir Arafat. In einer politisch brisanten entwicklungsreichen Zeit war er der erste Botschafter der Bundesrepublik in den Vereinigten Arabischen Emiraten, später vertrat er Deutschland in Haiti.

Botschafter a.D. Karl Heinz Kunzmann, Autor der Deutschen Literaturgesellschaft«

Karl Heinz Kunzmann erzählt seinen Werdegang und aus dem interessanten Leben eines Diplomaten. In spannenden Episoden tut er dar, das Diplomatenleben kann reich an Opfern, ja lebensgefährlich sein. Er regt an nachzudenken, ob ein Botschafter nicht auf Lebenszeit ernannt werden müsste. Er überzeugt es lohnt, sich für Freiheit, Frieden und Demokratie einzusetzen.

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Unsere Autorin Jana Urban im Porträt beim RBB (ARD)

Jana Urban hat keine Erinnerungen an das verheerende Feuer in ihrer Wohnung, bei dem 45 Prozent ihrer Haut verbrannt sind. Das war 2009, bis heute kämpft sie mit den Folgen. Ihre Erfahrungen hat sie in dem Buch "Feuertaufe" verarbeitet.

Jana Urban, Autorin der Deutschen Literaturgesellschaft«

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat in seiner Fernsehreportage »Der lange Weg zurück ins Leben« drei Menschen begleitet, die durch ein traumatisches Erlebnis aus ihrem normalen Leben geworfen wurden. Unter ihnen unsere Autorin Jana Urban, die zeigt, wie ihr das Schreiben ihres Buches »Feuertaufe« dabei geholfen hat…

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Maria von Bismarck veröffentlicht »Das Casting«

Die bekannte Schauspielerin und Regisseurin hatte Engagements in Hamburg, Essen, Lüneburg, München, Bremen, Osnabrück und Lübeck. Jetzt veröffentlicht sie mit »Das Casting« ihre erste Erzählung in der Deutschen Literaturgesellschaft, Berlin.

Maria von Bismarck, Autorin der Deutschen Literaturgesellschaft«

Ellen Blankenburg, Schauspielerin am Stadttheater im vorweihnachtlichen Premierenstress, bekommt über ihre Agentur ein verlockendes Angebot: Sie soll für einen TV-Film in Paris und Venedig die deutsche Mutter des Schriftstellers Marcel Proust spielen und wird zu einem Casting eingeladen. Doch der ganze Trip, der den großen Karrieresprung verspricht, verwandelt sich bald in einen Albtraum… Ein packender Thriller aus dem Theater-, Kunst- und Filmmilieu, der ganz nebenbei die Stimmungslage einer ganzen Generation künstlerisch ambitionierter Frauen beschreibt.

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Unsere Autorinnen und Autoren

Zu unseren Autoren gehören Prominente wie Michael Wilke, der Sohn von Lale Andersen (»Lili Marleen«) wie auch Christian Ehret, den Johannes B. Kerner den »falschesten Arzt Deutschlands« nannte. Zu unseren Autorinnen gehören Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin, und die Autoren des Romanischen Café, die die intellektuelle Elite Deutschlands in den 20er und 30er Jahren bildeten.

Autoren der Deutschen Literaturgesellschaft und Artikel aus dem Archiv der FAZ

Zu unseren Autoren gehören aber auch Jugendliche, wie die Autistin Sandra Pastulovic aus der Schweiz, die aus Print und Fernsehen bekannten Illustratoren Ulrike Albers und Johannes Saurer (die Sie hier im Karrikatur-Porträt sehen), Dr. Isabella von der Heide, Oberstaatsanwältin, Hausfrauen, Rentner, Fernfahrer und eine ganze Zahl von Akademikern verschiedener Fachrichtungen. Menschen mit Biografien, Menschen, die etwas zu sagen haben. Menschen aus allen Teilen der Welt, die eines eint: Ihr publizistisches Zuhause ist die Deutsche Literaturgesellschaft.

Gesamtverzeichnis unserer Publikationen…



STIFTUNG LESEN empfiehlt Buch der Deutschen Literaturgesellschaft

Anlässlich der vielbeachteten Ausstrahlung von »Schicksalsjahre« im ZDF hat die STIFTUNG LESEN in einer begleitenden Dokumentation lesenswerte Bücher vorgestellt.

Die Stiftung Lesen empfiehlt anlässlich des ZDF-Zweiteilers »Schicksalsjahre Buch der Deutschen Literaturgesellschaft«

Wer sich nach der Ausstrahlung des zweiteiligen Fernsehfilms über den Krieg und dem folgenden Wiederaufbau mit einer grandiosen Maria Furtwängler in der Hauptrolle weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, erhält in der Broschüre Tipps für lesenswerte und bewegende Literatur – darunter empfiehlt die Redaktion der Stiftung auch das Buch »Künstlerkind« von Michael Wilke. Der Sohn der weltberühmten Sängerin Lale Andersen (»Lilli Marleen«) berichtet selbst über seine Erlebnisse im Krieg und über die besonderen Erlebnisse seiner »singenden Mutter«, die mal hofiert und mal verfolgt wurde.

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»Meine Mutter war Lilli Marleen«

Die Geschichte von Lale Andersen und einem Lied, das die Welt seit 60 Jahren bewegt. Erstmals erzählt von ihrem Sohn.

Lale Andersen »Lilli Marleen«, Buch von ihrem Sohn Michael Wilke

Michael Wilke beschreibt das Leben als Künstlerkind – und gibt gleichzeitig einen Einblick in das Leben der Lale Andersen… Seine Mutter wurde mit dem Lied »Lili Marleen« weltberühmt. An allen Fronten schwiegen die Waffen, wenn allabendlich das Lied, dass die Menschen über weite Distanzen, Ängste und Sorgen verband, erklang. Es wurde nicht nur für die deutschen Soldaten zur Sehnsuchtsmelodie, sondern für alle Soldaten aller Länder – und so erschien das Lied in dutzenden Sprachen.

Es wurde viel geschrieben und berichtet über Lale Andersen und auch viele Jahrzehnte später ist diese Geschichte aktueller denn je und wert, erzählt zu werden. Aber nicht von jedem – am besten von dem, der dabei war: Michael Wilke, dem Künstlerkind. »Künstlerkind«, von Michael Wilke. € 19,80 [D], € 22,80 [A], sFr 29,00. ISBN: 9783940490124

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Die Geschichte von Deutschlands falschestem Arzt…

Die BILD nennt ihn »Dr. Lüge«, Spiegel-Online den »Doktor Münchhausen« und die Süddeutsche den »Schalterbeamten am Skalpell«.

Christian Ehret, Hochstapler, beschreibt, wie er unerkannt zwei Jahre lang operieren konnte – ohne Ausbildung und Lizenz

Dutzende Operationen, internationale Anerkennung: Wie ein Bankangestellter zum Arzt wird und ein kränkliches Gesundheitssystem entlarvt. Die Geschichte von Christian Ehret wird sehr ausführlich in den Medien diskutiert. Spiegel, Focus, Süddeutsche, RTL, Sat 1, ZDF und ARD berichten ebenso wie viele andere Medien über den Fall, wie einfach es Christian Ehret gemacht wurde, ohne gültige Zeugnisse und mit offensichtlich gefälschten Urkunden Operationen durchführen zu können. »Wahnsinn in Weiß« von Christian Ehret. € 11,90 [D], € 13,40 [A], sFr 18,00. ISBN: 9783940490285

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Polizist schreibt Schicksalsgeschichte

Die aufrüttelnde, wahre Geschichte von Wolfgang Thiel.

Christian Ehret, Hochstapler, beschreibt, wie er unerkannt zwei Jahre lang operieren konnte – ohne Ausbildung und Lizenz

Glioblastom ist ein bösartiger Gehirntumor, der beim Befallenen fast immer zum Tode führt. Von der Diagnose bis zum Finale vergehen meist nicht mehr als zwölf Monate.

Der Tumor, der sich wie ein Krake in das Gehirn frisst, schaltet unwillkürlich Gehirnfunktionen aus . Am 10.05.2004 stellte ein junger Arzt bei Hannelore Thiel diese folgenschwere Diagnose. »Sie haben maximal noch ein Jahr zu leben«, war die Prognose des Arztes. Neun Monate später wurde sie zu Grabe getragen.

Das berührende Schicksal schildert authentisch den geistigen und körperlichen Verfall einer Frau, die Schwierigkeiten ihres Partners, mit dieser Realität fertig zu werden und seinen verzweifelten Versuch, doch noch irgendwo Hilfe zu finden. Parallel zu diesem Leidensweg wird vom Beginn eines zweiten Lebens erzählt, einer neuen Liebe, die geprägt ist von Zärtlichkeit, Rücksichtnahme, Leidenschaft. Die neue Liebe, die für das ertragene Leid entschädigt, aber immer wieder Gewissenskonflikte hervorruft und welche die Frage aufwirft, ob dieses Glück so unbeschwert angenommen werden kann.

Zwei Geschichten, von denen eine ohne die andere nicht möglich ist und die zu einer Geschichte werden. Hardcover, € 24,80 [D]. ISBN: 9783862152131



»Bibliothek des Romanischen Café«

Die Deutsche Literaturgesellschaft Berlin hat ihren Sitz auf historischem Boden: Wo heute unser Verlagssitz ist, befand sich einst das »Romanische Café«, der berühmteste Treffpunkt der Literaten, Journalisten, Theater- und Filmleute im Berlin der Zwanziger Jahre. Ihre Werke fielen der Bücherverbrennung zum Opfer, sie selbst wurden verfolgt und mussten flüchten. In einer vielbeachteten Initiative erinnern wir in unserem Buchverlag an das Romanische Café und seine Autoren. Wir veröffentlichen die Bücher in unserer »Bibliothek des Romanischen Cafés«.

Bibliothek des Romanischen Café

In unserer neu aufgelegten »Bibliothek des Romanischen Café« veröffentlichen wir nicht nur Bücher, die das Café, seinen Alltag und seine Schriftsteller (und was nach dem Krieg aus ihnen wurde) zum Thema haben. Wir veröffentlichen über einen Zeitraum von mehreren Jahren auch besonders wertvolle Werke, die der Bücherverbrennung oder der Verbannung zum Opfer fielen – gegen das Vergessen.

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